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"Recht auf Bildung": Malala bekommt den Friedensnobelpreis

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"Recht auf Bildung": Malala bekommt den Friedensnobelpreis

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Sie ist die jüngste Friedensnobelpreisträgerin aller Zeiten: Die 17-jährige Malala Yousafzai wurde von der Nachricht ihres Gewinnes in der Schule überrascht. Die Aktivistin streitet besonders für bessere Bildungschancen für Mädchen.

Bei einer Ansprache in Birmingham erklärte Malala, Mädchen müssten genauso wie Jungen weltweit Anerkennung finden. Der Preis ermutige sie, weiterzumachen und Kindern eine Stimme zu geben: “Dieser Preis ist für all die Kinder, die nicht gehört werden, deren Stimme gehört werden muss. Ich spreche für sie und stehe mit ihnen auf und nehme an ihren Aktionen teil, damit ihre Stimme gehört und ihnen zugehört wird. Sie haben Rechte. Sie haben das Recht, eine gute Bildung zu erhalten. Sie haben das Recht, nicht für Kinderarbeit missbraucht zu werden oder dass mit ihnen gehandelt wird. Sie haben das Recht, ein glückliches Leben zu leben.”

Malala teilt sich die Auszeichnung: Auch der indische Kinderechtler Kailash Satiarti bekommt den Friedensnobelpreis. Er widmete ihn seinen Mitstreitern: “Diese Ehre gebührt nicht nur mir. Diese Auszeichnung gehört all denen, die weltweit gegen Kinderarbeit kämpfen. Ich kenne sie vielleicht nicht, aber es gibt viele Menschen, die ihre Zeit und ihr Leben opfern, um für die Rechte von Kindern zu kämpfen und ich möchte ihnen danken und gratulieren.” Satyarthi rettete bereits Tausende Kinder aus Sklaverei und Schuldknechtschaft. Wichtige Erfolge: Dem Nobel-Komitee zufolge ist es eine Voraussetzung für eine friedliche weltweite Entwicklung, dass die Rechte von Kindern respektiert werden.