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Griechische Regierung übersteht Vertrauensfragen

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Griechische Regierung übersteht Vertrauensfragen

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Die griechische Regierung von Ministerpräsident Antonis Samaras hat eine Vertrauensabstimmung im Parlament überstanden. Das Regierungsbündnis aus Konservativen und Sozialisten setzte sich mit seiner knappen Mehrheit von 155 zu 131 Stimmen durch. Damit sind vorgezogene Neuwahlen in Griechenland zunächst abgewandt.

Samaras sagte nach der Abstimmung: “Neuwahlen hätten zu einem dramatischen Ende geführt. Griechenland ist in der Region die einzige Bastion der Stabilität. Wer auch immer unser Land in die Instabilität und Unsicherheit einer Neuwahl führen will, beschädigt die Interessen unserer Nation und untergräbt seine Position.”

Die Opposition, unter Federführung von Alexis Tsipras, hatte wiederholt Neuwahlen gefordert und verstand sich damit als Sprachrohr vieler, von den Sparmaßnahmen enttäuschter Bürger.

euronews-Reporter Giannisis Stamatis:
“Auch wenn die Regierung keine Probleme hatte, die Vertrauensfrage für sich zu entscheiden, so braucht das Regierungsbündnis im Februar eine Stimmenmehrheit von 180 Abgeordenten wenn es um die Wahl des nächsten Präsidenten geht. Bei nur 155 Stimmen braucht Samaras also zusätzliche 25 Abgeordente aus den Reihen der Opposition, die seinen Kandidaten unterstützen. Gelingt ihm das nicht, muss er Neuwahlen ausrufen.”