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Kampf um Kobani dauert an

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Kampf um Kobani dauert an

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Die Miliz “Islamischer Staat” liefert nun auch eigene Bilder. Sie zeigen ihre Kämpfer, die die syrische Grenzstadt Kobani von drei Seiten angreifen. Obwohl nur mit leichten Waffen ausgerüstet, gelang es den kurdischen Milizen in der Nacht die Angreifer zum Teil zurückzudrängen. Dabei wurden nach Angaben eines kurdischen Aktivsten auch zwei Selbstmordanschläge vereitelt.

Doch die Dschihadisten intensivieren ihre Angriffe weiter. Die Türkei hat an ihrer Südgrenze Panzerverbände in Schuss- und Sichtweite von Kobani stationiert, greift aber bislang nicht ein. Sie hält auch nach wie vor kurdische Türken zurück, die kämpfen wollen. Ein Kurde sagt: “Es wird viel schlimmer, wenn die Türkei nicht eingreift. In jeder Ecke der Türkei wird es Krieg geben, Menschen werden sterben, Geschäfte und Autos in Brand gesetzt. Sie werden Soldaten und die Polizei angreifen. Es könnte ein großes Massaker geben.”

Ankara ist jedoch nicht bereit seine Richtung zu ändern. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hält die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK für nicht weniger gefährlich als die IS-Miliz. Und die kurdischen Einheiten in Kobani sind eng mit der PKK verbunden.