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Unwetter: Alarmzustand in Genua

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Unwetter: Alarmzustand in Genua

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Nach den heftigen Unwettern mit einem Toten hat sich die Situation im norditalienischen Genua kaum entspannt. Auch auf politischer Ebene gibt es Streit. Nach schweren Überschwemmungen vor drei Jahren waren nämlich 35 Millionen Euro Steuergelder zum Deichbau angewiesen worden, die Deiche wurden jedoch nie gebaut.

Der Zugverkehr in der Region ist beeinträchtigt. Ein Zug von Genua nach Turin entgleiste, nur der Lokomotivführer wurde leicht verletzt, unter den Zugreisenden gab es jedoch keine Verletzten, da der Zug ohnehin mit sehr geringer Geschwindigkeit fuhr. Etwa 150 Reisende mussten aussteigen und wurden letztendlich mit Bussen an ihren Zielort gebracht. Meteorologen sagen weitere starke Regenfälle für die Region Genua voraus.

“Wir sind noch immer im Alarmzustand. Die Vorhersagen sind nicht ermutigend”, sagte Italiens Zivilschutzchef Franco Gabrielli am Samstag, nachdem die starken Regenfälle die Nacht über angehalten hatten. Die höchste Alarmstufe sollte noch mindestens bis Mitternacht gelten.