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US-Flughäfen: Zusätzliche Kontrollen wegen Ebola

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US-Flughäfen: Zusätzliche Kontrollen wegen Ebola

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Auf dem New Yorker John F. Kennedy-Flughafen werden Flugreisende aus von Ebola betroffenen Ländern in Westafrika nach der Ankunft auf mögliche Symptome untersucht. Nach US-Medienberichten hat damit der New Yorker Flughafen als erster von fünf großen US-Airports mit dem Screening begonnen. In den nächsten Tagen sollen die internationalen Flughäfen in Newark, Chicago, Washington und Atlanta dem Beispiel folgen.

Unterdessen wehrt sich das Krankenhaus in Dallas im US-Staat Texas gegen Vorwürfe der Familie des dort verstorbenen Ebola-Patienten Thomas Erik Duncan. Ein Stab von 50 Fachkräften habe sich Tag und Nacht um ihn gekümmert. Die Familie wirft dem Krankenhaus vor, es sei nicht alles getan worden, um das Leben des Erkrankten zu retten. So klagt der Neffe des Verstorbenen, das Krankenhaus habe das Fieber seines Onkels zunächst gar nicht ernst genommen. Dabei, so meint er, habe sein Onkel gesagt, dass er aus Liberia komme, außerdem habe er mit starkem Akzent Englisch gesprochen.

Bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind inzwischen weit über 8000 Ebola-Fälle in den drei Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone registriert, mehr als 4000 Menschen starben. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus.