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Kampf um Kobani tobt unvermindert weiter - Kerry: Irak hat Vorrang

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Kampf um Kobani tobt unvermindert weiter - Kerry: Irak hat Vorrang

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Der Kampf um die syrisch-kurdische Stadt Kobani tobt unvermindert weiter, offenbar ohne große Verschiebungen.

Nach Angaben von syrischen Oppositionellen schicken die islamistischen Aufständischen, die Kobani seit Wochen belagern, jetzt Verstärkung aus ihren syrischen Hochburgen.

Bilder aus dem Internet sollen die Aufständischen beim Kampf in Kobani zeigen.

Die USA und ihre Verbündeten unterstützen die Kurden durch Luftangriffe.
Ein Vertreter der Kurden in Kobani nannte die jüngsten Angriffe sehr hilfreich.

Der US-Außenminister wiederholte jetzt aber in Kairo seine Feststellung, Kobani sei eine Tragödie, habe jedoch nichts mit der Strategie der USA in der Region zu tun. Vorrang habe der Irak, wo man zusammen mit den Verbündeten die Kampfbereitschaft der Armee wieder herstellen müsse.

Dort, im benachbarten Irak, haben Attentäter der Islamisten schwere Anschläge verübt. Betroffen war die Provinz Anbar, wo den Opfern auch der Polizeichef war.

In der Hauptstadt Bagdad und der Provinz Dijala gab es ebenfalls Anschläge; insgesamt wurden Dutzende Menschen getötet.