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Kurdische Milizen verteidigen Stellung in Kobani

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Kurdische Milizen verteidigen Stellung in Kobani

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In der umkämpften syrischen Grenzstadt Kobani haben die kurdischen Milizen ihre Stellung gegen IS-Dschihadisten am Sonntag verteidigt.

Die internationale Allianz darf künftig zur Bekämpfung der IS-Miliz auf Stützpunkte im Nato-Land Türkei zurückgreifen, so US-Sicherheitsberaterin Susan Rice. Ein Einsatz von Bodentruppen sei jedoch ausgeschlossen. Sie sagte im US-Fernsehen: “Wir haben die Türkei nicht gebeten, Bodentruppen nach Syrien zu schicken. Diese Offensive benötigt weder amerikanischen Bodenstreitkräfte, noch wären diese von Nutzen. Der irakische Ministerpräsident und die irakische Regierung haben das sehr klar gemacht: Sie wollen keine amerikanischen Kampfeinheiten.”

Die Türkei hatte zuvor angekündigt, sich nicht an militärischen Aktionen zu beteiligen, es sei denn die Koalition gehe auch gegen den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad vor.

Die Luftangriffe der internationalen Koalition gegen die IS-Miliz haben den Vormarsch der Dschihadisten auf die syrische Grenzstadt offenbar vorerst gebremst.

Im Irak haben islamistische Attentäter am Sonntag erneut schwere Anschläge verübt. Betroffen waren die Provinz Al-Anbar, die Provinz Dijala und die Hauptstadt Bagdad. Bei mehreren Sprengstoffanschlägen kamen dabei mindestens 40 Menschen ums Leben. Nach Angaben des Innenministeriums wurde in Bagdad der Polizeichef der Unruheprovinz
Al-Anbar getötet, als ein Sprengsatz neben seinem Auto-Konvoi detonierte.