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Statoil verlässt Gas-Projekt Shah Deniz

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Statoil verlässt Gas-Projekt Shah Deniz

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Der norwegische Öl- und Gaskonzern Statoil verkauft für knapp 1,78 Milliarden Euro seinen verbliebenen Anteil von 15,5 Prozent an dem Gas-Projekt Shah Deniz an die malaysische Petronas – ursprünglich hatte Satoil 25,5 Prozent an Shah Deniz. Die Erlöse sollen zur Zahlung von Dividenden genutzt werden. Statoil hatte zu Beginn des Jahres angekündigt, künftig mehr an die Aktionäre auszuzahlen und dafür Investitionen zurückzufahren.

Aserbaidschan solle aber auch künftig eine Rolle in dem Spektrum des Unternehmens spielen, so Statoil. Abgeschlossen werden soll das Geschäft Anfang 2015.

Statoil bekommt steigende Kosten und zuletzt fallende Ölpreise zu spüren. Wie andere große Wettbewerber verkaufen die Norweger auch deshalb Unternehmensteile, um ihre Rendite zu halten und die Dividenden zu sichern.

Die Betreiber von Shah Deniz um den britischen BP-Konzern wollen in einigen Jahren Erdgas aus dem Kaspischen Meer nach Europa liefern. Die Europäische Union sieht in dem Projekt eine Möglichkeit, die Abhängigkeit von russischem Erdgas zu reduzieren.

su mit Reuters, dpa