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Leipziger Ebola-Patient gestorben

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Leipziger Ebola-Patient gestorben

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Der Ebola-Patient in Leipzig ist tot. Der sudanesische UN-Mitarbeiter starb am Montagabend kurz nach 21 Uhr MESZ auf der Isolierstation des Klinikums St. Georg. Der 56-Jährige war am vergangenen Donnerstag in “hochgradig kritischem Zustand” von Liberia aus nach Leipzig geflogen und seitdem dort unter schärfsten Quarantänemaßnahmen versorgt worden.

Er ist der erste Ebola-Erkrankte, der in Deutschland der Krankheit erlag. In Frankfurt wird zur Zeit ein weiterer Ebola-Patient versorgt. Ein dritter war nach fünf Wochen Behandlung gesund aus einer Hamburger Klinik entlassen worden.

Großbritannien beginnt mit Gesundheitskontrollen bei der Einreise. Im Terminal 1 des Londoner Großflughafens Heathrow wird bei Passagieren, die aus dem Seuchengebiet kommen, die Temperatur gemessen. Sie müssen einen Fragebogen ausfüllen und eine Kontaktadresse angeben. Der Flughafen Gatwick und das Eurostarterminal sollen folgen.

Das Gesundheitsministerium erwartet, dass 89 % der aus der Region kommenden Passagiere, die ein durchgehendes Ticket nach Großbritannien gebucht haben, kontrolliert werden. In den kommenden drei Monaten sei es “wahrscheinlich”, dass in Großbritannien 10 Ebola-Fälle auftreten werden.

Weiterführende Links

Bundesministerium für Gesundheit» Informationen zum Thema Ebola

Robert Koch-Institut (RKI) Ebolafieber

Ebola virus: UK government response