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Ölpreise bleiben unter Druck

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Ölpreise bleiben unter Druck

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Die Internationale Energieagentur (IEA) hat in ihrem jüngsten Monatsbericht ihre Prognose für den Anstieg der Ölnachfrage zum dritten Mal in Folge zurückgenommen. Für 2014 erwartet die IEA nun ein globales Plus der Ölnachfrage von 900.000 Barrel pro Tag, das sind 65.000 Barrel weniger als nach der der Prognose vom September.

Gegenüber Juli hat sich die aktuelle Schätzung gar um 300.000 Barrel vermindert. Laut IEA war das Nachfragewachstum am Ölmarkt im zweiten Quartal das geringste seit zweieinhalb Jahren. Hauptgrund: Die lahmende Konjunktur in Europa und China.

Offenbar als Reaktion auf einen verminderten Bedarf seiner Kunden hat Saudi-Arabien laut IEA seine Erdölproduktion im vergangenen Monat um 330.000 Barrel pro Tag heruntergefahren.

Für 2015 erwartet die IEA nun ein Nachfrageplus von 1,2 Millionen Barrel pro Tag. Das sind 100.000 Barrel pro Tag weniger als im August prognostiziert worden war. Da jedoch zugleich das Angebot steige, könnten die Preise unter Druck bleiben.

su mit Reuters, dpa