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Dschihadisten halten Druck auf Bagdad aufrecht

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Im Irak halten die Dschihadisten vom “Islamischen Staat” (IS) den Druck auf die Hauptstadt Bagdad aufrecht. Sie übernahmen die Verantwortung für einen Selbstmordanschlag auf ein schiitisches Stadtviertel, bei dem am Dienstag 25 Personen, darunter ein Parlamentsabgeordneter getötet wurden. In der Provinz Al-Anbar belagern IS-Milizen Bagdadi und Falludscha. Unlängst eroberten sie Hit und Kubaisa. Von dort ist der Weg so gut wie frei zum Staudamm von Haditha. Eroberten sie ihn, könnten sie die Fluten des Euphrat kontrollieren und damit die Wasserversorgung für Teile des Zweistromlandes.

In Washington beriet US-Präsident Barack Obama mit Militärchefs aus 22 Staaten der internationalen Koalition gegen die Dschihadisten über die weitere Strategie.

“Natürlich konzentrieren wir uns im Moment auf die Kämpfe, die in der irakischen Provinz Al-Anbar toben. Die Lage um die syrische Stadt Kobani bereitet uns schwere Sorgen. Dies unterstreicht die Bedrohung die ISIL im Irak und in Syrien darstellt. In beiden Regionen werden die Luftangriffe der Koalition fortgesetzt”, sagte Obama während des Treffens auf dem Luftwaffenstützpunkt Andrews.

Nach Angaben des US-Zentralkommandos in Tampa (Florida) wurden am Montag und Dienstag in der Umgebung der umkämpften syrisch-kurdischen Stadt Kobani 21 Angriffe geflogen. Dabei seien mehrere Sammelpunkte, Gebäude, Fahrzeuge und Mörserstellungen der Dschihadisten zerstört worden. Es gebe Anzeichen dafür, dass die Luftangriffe den Vormarsch der IS-Kämpfer auf Kobani verlangsamt hätten, die Sicherheitslage bleibe jedoch “fließend.