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Keine Studentenleichen in mexikanischem Massengrab

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Keine Studentenleichen in mexikanischem Massengrab

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Auch über zwei Wochen nach ihrem Verschwinden ist das Schicksal der mexikanischen Lehramtsstudenten unklar. Keine der in einem bei Iguala entdeckten Massengräbern gefundenen Leichen konnte ihnen zugeordnet werden. Allerdings stünden die Untersuchungen der Gentests für ein zweites Massengrab noch aus, teilten die ermittelnden Bundesbehörden mit.

“Wir haben weitere Täter identifiziert. Dies führte zur Verhaftung von 14 Personen, die ihre Beteiligung gestanden haben. Sie sagten aus, sie hätten die Studenten in Empfang genommen und dann zwischen den Städten Iguala und Cocula abgeliefert an jene Bande namens ‘Guerreros Unidos’, die dort operiert”, erklärte Chefermittler Tomas Zeron.

Die Studenten waren nach Auseinandersetzungen mit der Polizei am 26. September verschwunden. Der Fall hat umfangreiche zum Teil gewalttätige Proteste ausgelöst. Inzwischen haben die Bundesbehörden die Ermittlungen an sich gezogen und sind mit einem Großaufgebot vor Ort. Der Bundesstaat Guerrero hat die höchste Mordrate Mexikos. Der verarmte Bundesstaat, in dem auch der beliebte Ferienort Acapulco liegt, leidet unter Drogenkriminalität.