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Reese Witherspoon auf Selbstfindungstrip durch die Wildnis

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Reese Witherspoon auf Selbstfindungstrip durch die Wildnis

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Im strömenden Regen präsentierte Reese Witherspoon ihren neuen Film “Wild” auf dem Londoner Film Festival. Drehbauchautor Nick Nornby und Cheryl Strayed, auf deren Erlebnissen der Streifen basiert, erschienen ebenfalls zur Premiere.

Der Film handelt von einer jungen Frau, die sich drei Monate lang auf einen Wildwanderweg entlang der Pazifikküste begibt, um zu sich selbst zu finden. Klingt wie ein Remake von Sean Penns Aussteiger-Drama “Into the Wild”. Nur, dass es diesmal um eine Frau geht, Cheryl Strayed. “Wild” ist die filmische Umsetzung ihres Reiseberichts.

Reese Witherspoon: “Die größte Herausforderung ist wohl, gefährliche Dinge zu wagen, einfach abzuspringen und mit beiden Füßen in unbekanntem Gebiet zu landen. Dieser Film war eine mentale Herausforderung, weil ich mich ungeschminkter zeige als je zuvor. Es war auf gewisse Weise eine Befreiung.”

Weil ihr Leben nach dem Tod der Mutter aus den Fugen gerät und die Ehe kriselt, macht sich Cheryl Strayed, auf den beschwerlichen Weg, schlecht ausgerüstet und von einem viel zu schweren Rucksack gebeutelt.

“Der große Trip: Tausend Meilen durch die Wildnis zu mir selbst” lautet der deutsche Titel des Buchs von Cheryl Strayed. Die US-Autorin lobte auf dem Londoner Premierenteppich die Zusammenarbeit mit der Schauspielerin Reese Witherspoon.

Cheryl Strayed: “Sie erzählte mir von ihrem Leben und erkannte Aspekte der Geschichte, die sie persönlich besonders bewegten. Sie hat mich stark beeindruckt, weil sie so real und intelligent wirkte. Sie ist eine ausgezeichnete Leserin.”

Regie führte Jean-Marc Vallée, der britische Autor Nick Hornby schrieb das Drehbuch. Der Film kommt Anfang Dezember in die US-Kinos, in die deutschsprachigen erst im Februar 2015.