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Großbritanniens erste private Mautstraße: Betreiber zufrieden

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Großbritanniens erste private Mautstraße: Betreiber zufrieden

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Großbritanniens erste private Mautstraße macht sich bezahlt:

Seit August ist sie hunderttausend Mal benutzt worden, ab hundertfünfzigtausend
Nutzern fallen Gewinne ab.

Die Splittstraße über ein Feld kostete knapp 190.000 Euro; noch einmal soviel schluckt der Betrieb.

Die knapp vierhundert Meter lange Strecke ersetzt ein Stück der eigentlichen Straße,
der A 431 zwischen Bristol und Bath.

Dieses ist seit einem Erdrutsch im Februar gesperrt; das bedeutet eine lange Umleitung.

Der ortsansässige Geschäftsmann Mike Watts griff daher zur Selbsthilfe, mietete das Feld von einem Freund und belieh sein Haus.

Nutzer der Eigenbaustraße zahlen zwei Pfund, das sind umgerechnet 2,50 Euro.

Die neue Straße soll nun aber bis Weihnachten fertig sein; für die Mautstrecke ist dann Schluss.