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Neue Ebola-Verdachtsfälle in Spanien

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Neue Ebola-Verdachtsfälle in Spanien

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Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen ist ein Passagier eines Linienfluges vom Madrider Flughafen Barajas in die Carlos III-Klinik transportiert worden.

Nach Air-France-Angaben war der Nigerianer aus Lagos kommend via Paris nach Madrid geflogen.

Die Maschine der Air France wurde auf dem Rollfeld wegen des Verdachts auf Ebola isoliert, weil der Nigerianer nach Angaben spanischer Behörden stark zitterte und unter Fieber litt.

Dr. Isabelle Nuttall von der Weltgesundheitsorganisation ist besorgt:

“Aktuell haben wir 14 Länder auf unserer Prioritätenliste. Diese sind unter anderem ausgewählt worden, weil sie lange Landesgrenzen zu den betroffenen Nationen haben.
Wir sprechen unter anderem von Guinea-Bissau, Senegal, Mali und der Elfenbeinküste. Natürlich kann sich Ebola überall ausbreiten, wie es bereits in den USA und Spanien geschehen ist.”

In die Madrider Carlos III-Klinik wurden im Laufe des Donnerstags neben dem Passagier aus Nigeria ein Missionar aus Liberia sowie ein weiterer Mann eingeliefert und unter Beobachtung gestellt.

In dem Krankenhaus wird auch die mit dem Ebola-Virus infizierte Krankenschwester Teresa Romero behandelt.

Die spanische Regierung veröffentlichte inzwischen diese Aufnahmen, die Angehörige des spanischen Militärs beim Training im Umgang mit Schutzkleidung zeigen.