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Erneute Zusammenstöße bei "Regenschirmrevolution" in Hongkong

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Erneute Zusammenstöße bei "Regenschirmrevolution" in Hongkong

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In Hongkong ist es am Freitag erneut zu Zusammenstößen zwischen prodemokratischen Demonstranten und der Polizei gekommen.

Auf einen Facebook-Aufruf hin hatte eine große Zahl Aktivisten nach Feierabend begonnen, sich im dicht bevölkerten Mong-Kong-Distrikt zu sammeln. Ihr Ziel: Eine Kreuzung wieder zu besetzen, die am Morgen während der bisher größten Polizeiaktion seit Beginn der Proteste geräumt worden war.

Die Beamten versuchten die Menge am Abend mit Schlagstöcken und Pfefferspray zurückzuhalten. “Ich finde, die Polizisten sind sehr gewalttätig. Die benutzen einfach abgebrochene Schirme, um uns zu schlagen”, so eine Demonstrantin.

Dutzende Aktivisten der inzwischen “Regenschirmrevolution” genannten Proteste wurden in Gewahrsam genommen. Ebenfalls verhaftet wurde eine Journalistin der Fotoagentur Getty.

Nach Angaben der Behörden wurden drei Polizisten verletzt. Über die Zahl der verletzen Demonstranten gab es keine Angaben.

Für nächste Woche hat Hongkongs Verwaltungschef Leung Chun-ying neue Gespräche mit den Wortführern der Proteste vorgeschlagen.