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Jimmy Choo stolpert an die Börse

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Jimmy Choo stolpert an die Börse

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Die Luxus-Schuhmarke Jimmy Choo hat es trotz der jüngsten Marktturbulenzen an die Börse geschafft.

Die Aktien des Unternehmens konnten allerdings nur am untersten Ende der Preisspanne bei Investoren platziert werden. Nach Handelsbeginn kamen sie bis zum Mittag in London kaum von der Stelle und kosteten 140 Pence, was exakt dem Zuteilungspreis entsprach.

Das Unternehmen verkauft Schuhe so zwischen 375 bis 750 Euro. Legendär geworden ist die Marke durch die Serie “Sex and the City” und den Film “Der Teufel trägt Prada”.

Der Wert der gesamten Firma liegt damit bei 682 Millionen Euro. Die deutsche Milliardärsfamilie Reimann, die vor drei Jahren für knapp 400 Millionen Euro bei Jimmy Choo eingestiegen war, trennte sich im Rahmen der Transaktion von gut 25 Prozent der Anteile.

Die Schuh-Marke soll nun vor allem in Asien wachsen, wo es immer mehr Reiche gibt und die Nachfrage anzieht. Im ersten Halbjahr kam Jimmy Choo auf einen Umsatz von gut 188 Millionen Euro und ein operatives Ergebnis (Ebitda) von 34,7 Millionen Euro.

Wegen der Kursrückgänge an den Finanzmärkten stoßen Börsengänge momentan auf wenig Nachfrage. Mehrere Unternehmen haben ihre Pläne verschoben oder zurückgezogen. Die Jimmy-Choo-Aktien wurden für 140 bis 180 Pence angeboten.

su mit dpa, Reuters