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Krawalle in Jerusalem und im Westjordanland

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Krawalle in Jerusalem und im Westjordanland

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Im Westjordanland und in Jerusalem haben mehrere hundert aufgebrachte Palästinenser gegen Zugangsbeschränkungen für den Tempelberg in Jerusalem protestiert.

Dabei kam es in Hebron zu Handgemengen mit palästinensischen Sicherheitskräften. Mindestens zwei Demonstranten wurden nach Angaben einer Polizeisprecherin festgenommen. Angaben über Verletzte lagen nicht vor.

Israelische Behörden hatten zuvor ein Verbot des Besuchs der al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg für Männer unter 50 Jahren verhängt.

Damit wollten die Behörden mögliche Proteste in der Moschee verhindern. Der Tempelberg wurde weiträumig abgesperrt.

Die Hamas rief nach eigenen Angaben Palästinenser zur Verteidigung der als heilig verehrten Moschee auf.

In der Nähe von Ramallah im Westjordanland wurde unterdessen der Leichnam eines am Donnerstag getöteten palästinensischenJungen zu Grabe getragen.

Der 13-Jährige war nach palästinensischen Angaben am Rande von Ausschreitungen zwischen Palästinensern und israelischen Soldaten durch einen Schuss tödlich verletzt worden. Eine israelische Armeesprecherin erklärte, der Fall werde unrtersucht.