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Kanada liefert Ebola-Impfstoff an WHO

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Kanada liefert Ebola-Impfstoff an WHO

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Kanada will der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 800 Ampullen eines Ebola-Impfstoffes für Versuche liefern. Bereits am Montag sollen die ersten Dosen nach Genf geschickt werden.

Mehr als 9000 Menschen in Westafrika haben sich laut der WHO mit Ebola infiziert – die Hälfte von ihnen ist gestorben. Rund 2500 Opfer hat allein Liberia zu beklagen. In der Folge sind dort hunderte Kinder verwaist.

Besonderes Augenmerk liegt jetzt auf Präventionsmaßnahmen. So wird Passagieren an afrikanischen Flughäfen bereits die Temperatur gemessen. Ebenso verstärkt die Weltgesundheitsorganisation ihre Aktivitäten in Ländern wie der Elfenbeinküste und Mali, die bisher von der Epidemie verschont geblieben sind. Mit einem Maßnahmenpaket soll dort das Übergreifen des Virus verhindert werden.

Unterdessen hat das britische Militär weitere Armeeangehörige nach Sierra Leone entsandt. Sie sollen die “Operation Gridlock” zur Bekämpfung von Ebola unterstützen.
Insgesamt will Großbritannien 750 Soldaten nach Westafrika entsenden, die beim Aufbau von Behandlungszentren helfen und ein Ebola-Ausbildungszentrum aufbauen sollen.