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Abschlussbotschaft der Familiensynode: Kein Konsens zum Umgang mit Homosexuellen

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Abschlussbotschaft der Familiensynode: Kein Konsens zum Umgang mit Homosexuellen

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Kein neuer Kurs: Die Spitze der katholischen Kirche hat sich bei ihrer Familiensynode im Vatikan nicht auf einen neuen Umgang mit Homosexuellen und Geschiedenen einigen können. Zwei Wochen lang wurde kontrovers diskutiert. Für die Öffnung der Kirche fand sich aber am Ende nicht die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit. Das geht aus einem am Samstagabend vorgestellten Abschlussdokument hervor.

Dies wird nun Grundlage für weitere Diskussionen, erklärt Thomas J. Reese von der US-amerikanischen Zeitschrift “National Catholic Reporter”: “Ich denke, diese Fragen werden im kommenden Jahr weiter diskutiert, vor allem die Frage, wie man mit Geschiedenen und Wiederverheirateten umgeht. Das Dokument gibt keine Anleitung. Es erklärt, dass einige Bischöfe eine Sache sagen und andere Bischöfe etwas anderes.”

Die Familiensynode endet heute mit der Seligsprechung von Papst Paul VI..