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Ende mit Schrecken für IBM-Halbleitersparte

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Ende mit Schrecken für IBM-Halbleitersparte

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IBM gibt seine verlustbringende Halbleitersparte an den Chiphersteller Globalfoundries ab und zahlt dafür drauf.

Der von einem arabischen Staatsfonds kontrollierte Chiphersteller erhalte dafür in den nächsten drei Jahren 1,2 Milliarden Euro, so der US-Technologiekonzern. Das Unternehmen werde zudem in den kommenden zehn Jahren exklusiver IBM-Lieferant für verschiedene Chips. Die Trennung von der Sparte werde zu einer Belastung des Vorsteuer-Ergebnisses von 3,7 Milliarden Euro im dritten Quartal führen.

In den Chipfabriken von IBM, unter anderem in Fishkill bei New York, steht eine milliardenschwere Modernisierung an, damit Prozessoren neuer Generationen produziert werden können. IBM konzentriert sich inzwischen auf lukrativere Geschäfte mit Software und dem boomenden Cloud Computing zur Datenauslagerung ins Internet. In diesem Sinn hat der Konzern in den vergangenen zehn Jahren Firmenteile mit einem jährlichen Gesamtjahresumsatz von 12,5 Milliarden Euro verkauft. Zuletzt ging die Sparte für Kleinserver an den chinesischen Computer-Konzern Lenovo, der auch schon vor Jahren das PC-Geschäft von IBM übernommen hatte.

su mit Reuters, dpa