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EU schafft Posten für Ebola-Koordinator

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EU schafft Posten für Ebola-Koordinator

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Die europäischen Hilfen für den Kampf gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika sollen von einem gemeinsamen Koordinator gesteuert werden. Das haben die Außenminister der EU bei einem Treffen in Luxemburg beschlossen.

Zusätzlich soll die Europäische Union ihre Hilfen für den Kampf gegen das tödliche Virus auf 500 Millionen Euro aufstocken.

Großbritannien hat sich dafür ausgesprochen, die Hilfen auf eine Billion auszuweiten. Der britische Außenminister Philip Hammond erklärte: “Das ist eine lohnenswerte Investition. Die Gelder sollen in den betroffenen Ländern für zusätzliche Betten und Isolationseinrichtungen genutzt werden. Unsere einzige Möglichkeit, die Seuche einzudämmen, ist sicherzustellen, dass Infizierte isoliert und frühzeitig behandelt werden”.

Der Posten des gemeinsamen Koordinators soll in den kommenden Tagen besetzt werden. Ein Name wurde noch nicht genannt.

Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier hatte zuvor den Aufbau einer EU-Mission im Kampf gegen Ebola ins Gespräch gebracht. Die sogenannte “Weißhelm-Truppe”, die in Luxemburg auf Zustimmung traf, soll ein Pool mit Gesundheitsexpertenauf auf freiwilliger Basis sein. Die Fachleute müssten in Krisenfällen schnell und gezielt eingesetzt werden können.