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Japanische Ministerin muss wegen Ausgaben für Kosmetik zurücktreten

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Japanische Ministerin muss wegen Ausgaben für Kosmetik zurücktreten

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Die japanische Industrie- und Handelsministerin Yuko Obuchi ist wegen eines Spendenskandals zurückgetreten. Die 40 Jahre alte Tochter des früheren Ministerpräsidenten Keizō Obuchi, war erst vor knapp zwei Monaten ernannt worden. Ihr war vorgeworfen worden, mehr als zehn Millionen Yen (rund 73.000 Euro) für nichtpolitische Zwecke ausgegeben haben – unter anderem für Accessoires und Kosmetik. Außerdem wird ihr Stimmenkauf vorgeworfen, weil sie Bewohner ihres Wahlkreises zu vergünstigten Theateraufführungen eingeladen hatte.

Yuko Obuchi war eine von fünf Frauen, die bei der Kabinettsumbildung, einen Ministerprosten erhalten hatte. Ministerpräsident Abe wollte damit zeigen, dass er Frauen vermehrt in Führungspostionen beruft und seine Popularität steigern.