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Philips, gedimmt

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Philips, gedimmt

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Eine hohe Schadensersatzzahlung hat Philips im dritten Quartal stark zugesetzt.

Unter dem Strich stand ein Verlust von 103 Millionen Euro. Im Vorjahr machte Philips zur selben Zeit noch 281 Millionen Euro Gewinn.

Wegen Patentverletzungen muss Philips in den USA 370 Millionen Euro zahlen.

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte (Ebita) fiel um 16 Prozent auf 536 Millionen Euro. Experten hatten 554 Millionen Euro erwartet.

Der Umsatz sank allerdings auch um knapp ein Prozent auf 5,547 Milliarden Euro. “Unsere Entwicklung war enttäuschend”, räumte Konzernchef Frans van Houten ein.

Der 123 Jahre alte Elektronikkonzern ist dabei, sich in zwei eigenständige Unternehmen aufzuspalten: Gesundheitstechnik und Konsumelektronik werden verschmolzen, die Lichtsparte wird abgetrennt und soll 2016 auf eigenen Füßen stehen.

Konkurrent Siemens hat bereits seine Licht-Tochter Osram verkauft. In den vergangenen Jahren hatte Philips schon die Unterhaltungselektronik und die TV-Sparte abgestoßen.

su mit dpa