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Schusswechsel erhöht Spannungen zwischen Nord- und Südkorea

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Schusswechsel erhöht Spannungen zwischen Nord- und Südkorea

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Zum zweiten Mal in diesem Monat ist es an der schwer befestigten innerkoreanischen Grenze zu einem Schusswechsel zwischen
Soldaten beider Länder gekommen.

Südkoreanische Grenzposten hätten Warnschüsse abgegeben, als sich etwa zehn Soldaten aus Nordkorea der Demarkationslinie
in der Pufferzone zwischen beiden Ländern genähert hätten, erklärte das Verteidigungsministerium in Seoul.

Als nordkoreanische Soldaten Schüsse auf die südkoreanische Seite abgegeben hätten, hätten die Grenzposten das Feuer erwidert.

Der Schusswechsel nahe der Grenzstadt Paju habe etwa zehn Minuten gedauert.

Ein Sprecher des südkoreanischen Verteidigungsministeriums in Seoul forderte das Nachbarland zur Zurückhaltung auf:

“Wir warnen Nordkorea eindringlich, jegliche Militäraktionen zu unterlassen. die neue Spannungen verursachen und gegen das Waffenstillstandsabkommen verstoßen.”

Ein ähnlicher Schusswechsel an der Grenze hatte sich am 10. Oktober ereignet. Nordkorea hatte sich von einer Flugblattaktion
südkoreanischer Aktivisten mithilfe von Luftballons provoziert gefühlt und härtere Reaktionen angedroht.

Auch an der umstrittenen Seegrenze im Gelben Meer hatten sich in
diesem Monat Patrouillenboote beider Länder einen kurzen Feuerwechsel geliefert.

Ein Treffen von Militärvertretern Nord- und Südkoreas, das der
Entspannung dienen sollte, blieb in der vergangenen Woche ohne
greifbares Ergebnis