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Weißhelm-Truppe zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie

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Weißhelm-Truppe zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie

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Zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie in Westafrika hat Deutschland eine internationale Weißhelm-Truppe vorgeschlagen. Die Außenminister der Europäischen Union bestätigten bei einem Treffen in Luxemburg in einer gemeinsamen Erklärung, dass es notwendig sei, einen Pool mit Gesundheitsexperten aufzubauen. “Wir brauchen jemanden, der nicht nur das Gesicht Europas nach außen ist, in diesem Kampf gegen Ebola, sondern der auch mit seiner Tätigkeit dafür steht, dass soweit wie möglich Arbeitsteilung betrieben werden kann, dass Fähigkeiten, die nur wenige haben, auch anderen zur Verfügung stehen, wie zum Beispiel die Evakuierungsfähigkeiten”, so der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier. Zudem einigte man sich in Luxemburg auf eine bessere Koordination und mehr Geld. Die europäischen Hilfen sollen künftig von einem Sonderbeauftragten gesteuert werden. Frankreichs Außenminister Laurent Fabius sagte, es müssten mehr Behandlungszentren eingerichtet werden. Er sprach sich für die Ausbildung von Helfern und für die Bereitstellung von weiteren finanziellen Mitteln aus. “Die EU hat für die Bekämpfung der Epidemie 500 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Beim Gipfeltreffen in dieser Woche in Brüssel wollen die Briten die EU dazu aufrufen, eine Milliarde Euro bereitzustellen. Während die EU lange braucht, um zu reagieren, breitet sich die Seuche rasch aus”, so unsere Korrespondentin Margherita Sforza.