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Ebola: US-Behörde verschärft Schutzvorschriften

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Ebola: US-Behörde verschärft Schutzvorschriften

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Nach den Ebola-Infektionen von zwei Krankenschwestern in Dallas hat die US-Gesundheitsbehörde CDC die Schutzvorschriften für das Pflegepersonal verschärft.

In die Entwicklung der neuen Richtlinien sind laut CDC die Erfahrungen mit Ebola-Patienten an insgesamt drei amerikanischen Krankenhäusern eingeflossen.

Im Fokus steht für CDC-Mediziner Tom Frieden der korrekte Umgang mit Schutzkleidung:

“Das größte Risiko für Pflegekräfte und anderes medizinisches Personal besteht beim Ablegen der Schutzkleidung in Bezug auf die Hautoberfläche und die Haare. Der Umgang mit der Schutzkleidung muss intensiv trainiert und Schritt für Schritt standardisiert werden. Auch muss immer eine Aufsichtsperson anwesend sein, wenn die Kleidung an- und abgelegt wird.”

Kontroverse Reaktionen hat in den USA unterdessen die neue Produktlinie einer kalifornischen Kostümfirma hervorgerufen.

Im Vorfeld des Helloween-Festes am 31. Oktober bietet das Unternehmen Nachbildungen von Ebola-Schutzanzügen an.

Von Kritikern als geschmacklos oder zynisch bezeichnet, liegen für das etwa 80 Dollar teure Kostüm bereits mehrere hundert Bestellungen vor.