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Pariser Picasso-Museum öffnet wieder nach fünf Jahren Schließung


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Pariser Picasso-Museum öffnet wieder nach fünf Jahren Schließung

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Nach mehrmaliger Verzögerung öffnet das komplett renovierte und auf 3700 Quadratmeter erweiterte Picasso-Museum in Paris wieder seine Türen. Zur Eröffnung sind rund 400 Werke des Meisters der Moderne im Hotel Sâlé, einem Herrschaftshaus aus dem 17. Jahrhundert zu sehen. Die Picasso-Expertin und ehemalige Direktorin des Museums Anne Baldassari hat die Ausstellung zusammengestellt. Sie musste im vergangenen Mai nach Missmanagementvorwürfen als Museumsleiterin zurücktreten. Die Neu-Hängung ist ihr Vermächtnis.

Anne Baldassari: “Der Besucher gleitet ganz selbstverständlich Schritt für Schritt von 1895 bis ins Jahr 1972. Man sieht die Ausstellung auf eine andere Weise. Es gibt viel mehr Platz, mehr Luft, mehr Wände, auch der Blick ist freier.”

Das Museum hätte eigentlich schon 2012 wieder öffnen sollen. Für die Verzögerung wurde der Führungsstil der ehemaligen Direktorin verantwortlich gemacht. Ihr Nachfolger Laurent Le Bon hofft, dass die Querelen um das Museum nun ein Ende haben.

Laurent Le Bon: “Nach 5 Jahren Renovierung und Schließung sind die Erwartungen groß. Wir kommen mit einer bestimmten Vorstellung hierher und entdecken einen ganz anderen Picasso.”

Rund 52 Millionen Euro soll der Umbau gekostet haben. Der Hauptanteil wurde durch eine Welttournee von Werken des Museums finanziert. Nach der Schließung fanden weltweit mehr als 20 Picasso-Ausstellungen statt. Nun sind die Meisterwerke wieder in Paris zu sehen.

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