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Tödliches Flugzeugunglück: Französische Experten in Moskau eingetroffen

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Tödliches Flugzeugunglück: Französische Experten in Moskau eingetroffen

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In Moskau sind sechs Luftverkehrsexperten aus Frankreich eingetroffen. Sie sollen die russischen Behörden bei der Aufklärung des tödlichen Flugzeugunglücks auf dem Moskauer Flughafen Wnukowo unterstützen.

Dort waren alle vier Menschen an Bord eines französischen Privatjets ums Leben gekommen, darunter auch der Chef des Total-Ölkonzerns.

“Wir können etwa bei der Auswertung des Stimmenrekorders helfen, da der Pilot französisch gesprochen hat,” erklärt ein Mitglied der französischen Delegation. “Wir verfügen auch über alle notwendigen technischen Informationen in Bezug auf das Flugzeug. Wir wollen einfach einen sinnvollen Beitrag im Rahmen der Ermittlungen leisten und die russischen Behörden unterstützen.”

Die etwa 20 Meter lange Maschine vom Typ Falcon 50 war während der Startphase mit einem fahrenden Schneepflug kollidiert und ausgebrannt. Berichte über eine Alkoholisierung des Schneepflug-Fahrers wies dessen Anwalt zurück.

An Bord des Privatjets starben alle vier Menschen, darunter der Generaldirektor des französischen Total-Konzerns, Christophe de Margerie. Die Unglücksursache soll eine russische Untersuchungskommission klären.

Bislang gehen die russischen Behörden von Fahrlässigkeit in Verbindung mit menschlichem Versagen aus.