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Annie Lennox als Jazz-Nostalgikerin

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Annie Lennox als Jazz-Nostalgikerin

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Annie Lennox hat ein neues Album herausgebracht. Die Schottin macht einen Ausflug in ihre eigene Jugend und interpretiert Lieder, die sie einst als junges Mädchen berührten.

Jazz wird auf “Nostalgia” groß geschrieben. Die Annie Lennox aus Eurythmics-Zeiten kann man dabei nur noch erahnen.

“Die Idee kam vor etwa zwei Jahren auf”, erzählt Lennox. “Ich war in Washington und hatte einen Auftritt mit Herbie Hancock. Wir haben mit seiner Band für ein UN-AIDS-Konzert geprobt. Während der Probe habe ich ein bisschen was gesungen – und die Bandmitglieder waren alle richtige Jazz-Musiker. Ich habe nur so zum Spaß gesungen, doch es war eine wahre Freude. Und ich dachte: Dahin könnte ich meine Stimme doch auch mal bringen”, sagt die Schottin.

Sie wolle die großen Jazz-Meister weder kopieren noch imitieren, meint Lennox, sondern eine eigene Note setzen.

Und dann wäre da noch ihre Feminismus-Debatte mit Beyonce:

“Meine eigentliche Aussage war, dass sich Frauen seit Jahren gegenseitig unterstützen, sich gegenseitig Kraft geben und sich für Emanzipation einsetzen, um Gleichberechtigung zu ermöglichen”, sagt Lennox und ergänzt: “Das ist ein sehr ernstes Thema. Aber nehmen Sie Beyonce aus dieser Diskussion heraus. Es geht nicht um sie. Meine Aussage war: Es ist kein Feminismus, wenn man auf der Bühne steht und nur mit den Hüften wackelt. Das wollte ich sagen. Wenn sich jemand als Feministin bezeichnet, dann sollte sie mehr tun und dieser Bezeichnung auch gerecht werden und sie gut vertreten”, so die Schottin.

Weitere Informationen:
http://nostalgia.annielennox.com/