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Israel trauert um bei mutmaßlichem Anschlag getötetes Baby

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Israel trauert um bei mutmaßlichem Anschlag getötetes Baby

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In Jerusalem ist das bei einem mutmaßlichen Attentat am Mittwoch getötete Baby beigesetzt worden. Unter den Trauergästen befand sich Israels Präsident Reuven Rivlin. Das Kind war ums Leben gekommen, als ein Palästinenser offenbar absichtlich mit seinem Auto in eine Gruppe von Menschen an einer Straßenbahnhaltestelle fuhr.

Die Eltern seien ein junges Paar, das aus Amerika stamme und nach Israel gezogen sei, so der Großonkel des getöteten Kindes. Der Vater besuche eine religiöse Schule in Jerusalem, wo die Familie auch eine Wohnung habe. Das Paar habe mehrere Jahre versucht, ein Kind zu bekommen, und dann, nach nur drei Monaten, sei es zu dieser Tragödie gekommen.

Die israelische Regierung machte die palästinensische Autonomiebehörde verantwortlich. Sie habe die Palästinenser zum Hass gegen Juden aufgerufen.

Der mutmaßliche Attentäter war von den Sicherheitskräften angeschossen worden, und erlag in der Nacht seinen Verletztungen. Er stammte aus dem arabischen Ostjerusalem, wo es auch am Morgen zu Ausschreitungen kam.