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Kurz vor Stichwahl wächst Unterstützung für Brasiliens Präsidentin Rousseff

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Kurz vor Stichwahl wächst Unterstützung für Brasiliens Präsidentin Rousseff

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Wenige Tage vor der Stichwahl um das Präsidentenamt in Brasilien liegt die Amtsinhaberin Dilma Rousseff laut jüngsten Umfragen vier Prozentpunkte vor ihrem Herausforderer Aecio Neves.

Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Rio kritisierte Rousseff die Pläne des bürgerlichen Lagers, Staatsbanken privatisieren zu wollen: “Wer profitiert davon, wenn die staatlichen Banken eine geringere Rolle spielen. Diese Idee spricht nur die an, die eine sehr kurzsichtige Vision für Brasilien haben, oder die, die den Privatsektor fördern wollen und Investoren, die die Finanzierung sozialer Programme ablehnen.”

Aecio Neves reiste für den Wahlkampf nach Mato Grosso do Sul im Süden Brasiliens. Während einer Rede wiederholte er den Vorwurf, die Regierung sei korrupt: “Jeder ist für sein eigenes Handeln verantwortlich. Aber unter den Regierungen der Arbeiterpartei in den vergangenen zwölf Jahren konnte sich im Herzen des Systems eine Bande etablieren, die Unterstützung für die Regierung mobilisiert.”

Der ehemalige Gouverneur Neves wurde bei der ersten Runde der Wahl vor fast drei Wochen überraschend zweiter. Die unterlegene ehemalige Umweltministerin Marina Silva sagte ihm daraufhin für die Stichwahl ihre Unterstützung gegen Präsidentin Rousseff zu.