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WHO: Ebola-Fälle steigen weiter an

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WHO: Ebola-Fälle steigen weiter an

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Die Zahl der Ebola-Fälle in Westafrika steigt weiter stark an. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat neue Zahlen veröffentlicht, nach denen seit Ausbruch der Seuche inzwischen fast 5.000 Infizierte gestorben sind, beinahe 10.000 Fälle seien insgesamt erfasst worden. Experten warnen jedoch vor einer weit höheren Dunkelziffer.

Die meisten Todesfälle gibt es in denen von dem Virus am Schlimmsten betroffenen Ländern Guinea, Sierra Leone und Liberia. Dort bleibt die Übertragungsrate nach WHO-Angaben sehr hoch. 70 Prozent der Infizierten sterben an dem Virus.

In Liberias Hauptstadt Monrovia sind kubanische Mediziner eingetroffen, die bei der Bekämpfung der Seuche helfen sollen. Liberia verzeichnet fast die Hälfte aller Ebola-Todesfälle.

Die Organisation Ärzte ohne Grenzen schickt den Tropenmediziner Stefan Schmiedel als Experten in ein Krankenhaus nach Sierra Leone. Er hatte den Ebola-Patienten betreut, der Anfang Oktober im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) geheilt wurde.