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Unruhen in Jerusalem: Gläubige fordern Zugang zur Al-Aqsa-Moschee

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Unruhen in Jerusalem: Gläubige fordern Zugang zur Al-Aqsa-Moschee

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In Jerusalem ist es während der Freitagsgebete zu Protesten gegen Zugangsbeschränkungen und zu Zusammenstößen zwischen palästinensischen Jugendlichen und Sicherheitskräften gekommen. Die Polizei setzte Tränengas ein, mehrere Personen wurden verhaftet.

Nach einer Attacke am Mittwoch, bei der ein palästinensischer Autofahrer am Bahnhof in eine Menschenmenge raste und dabei unter anderem ein Baby tötete, hatten die Behörden die Sicherheitsvorkehrungen wieder verschärft.

Zu den Freitagsgebeten ließ die Polizei erneut nur Männer über 40 Jahre in die Al-Aqsa-Moschee. Auch in Hebron im Westjordanland kam es deshalb zu Demonstrationen und Ausschreitungen, unter anderem durch Hamas-Sympatisanten. Sie forderten einen freien Zugang zu der Moschee, die als islamisches Heiligtum gilt.