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Mexikanische Lehrer protestieren gegen mutmaßliche Entführung von Studenten

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Mexikanische Lehrer protestieren gegen mutmaßliche Entführung von Studenten

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Einen Monat nach dem Verschwinden von 43 Studenten im mexikanischen Bundesstaat Guerrero ist es bei einer Demonstration einer Lehrergewerkschaft zu Ausschreitungen gekommen. Einige Demonstranten randalierten in der Schulbehörde des Staates.

Die Lehramtsstudenten sind vermutlich entführt und ermordet worden. Da angeblich Polizisten
an der Tat in der Stadt Iguala beteiligt waren, sind die Kommilitonen der Vermissten unzufrieden mit den Ermittlungen. Pedro Garcia ist ein Studentenvertreter: “Die Untersuchung geht in eine Richtung, die unsere Schule zu kriminalisieren versucht und diesen schwerwiegenden Vorfall zu einer rein kriminellen Handlung macht.”

Bereits am Donnerstag war Angel Aguirre Rivero, der Gouverneur des Staates Guerrero, wegen der Affäre vorübergehend von seinem Amt zurückgetreten.

Die Angehörigen der verschwundenen Studenten hoffen weiter auf ihre Rückkehr. Aber das wird einen Monat nach ihrem Verschwinden immer unwahrscheinlicher. In Mexiko glauben viele, dass korrupte Politiker und Mitglieder eines Verbrechersyndikats an der Entführung der jungen Menschen beteiligt waren