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Kritik an neuen Ebola-Richtlinien in den USA

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Kritik an neuen Ebola-Richtlinien in den USA

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Krankenschwester Amber Vinson hat ihre Ebola-Infektion überwunden. Die 29-Jährige hatte sich bei der Pflege des verstorbenen Ebola-Patienten Thomas Duncan infiziert und stand seit dem 15. Oktober unter Quarantäne in einem Krankenhaus von Atlanta.
Nach ihrer Entlassung reiste Vinson zurück nach Dallas:

“Während dies ein Tag zum Feiern und für Dankbarkeit ist, möchte ich daran erinnern, dass die Seuche für tausende Familien in Westafrika ein großes Leid darstellt.”

In den USA wächst die Kritik an neuen Quarantäneauflagen der Seuchenbehörde CDC. Laut Präsident Barack Obama sollten aus Afrika einreisende Ärzte und Pfleger beobachtet, aber nicht isoliert werden:

“Wir möchten unser medizinisches Personal nicht entmutigen. sich am Kampf gegen Ebola zu beteiligen und an der Front zu helfen. Innerhalb der USA verzeichnen wir große Fortschritte beim Training und bei den Vorbereitungen für eine isolierte Ebola-Erkrankung innerhalb unserer Landesgrenzen.”

Samanta Power, US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, besuchte in Liberia eine speziell für Ebola-infizierte Pflegekräfte eingerichtete Klinik.

Von Westafrika in die USA zurückkehrende Ärzte und Pfleger sollen nach den neuen CDC-Regeln 21 Tage lang zu Hause bleiben.