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Quarantäneauflagen: Obama will Ebola-Helfer nicht abschrecken

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Quarantäneauflagen: Obama will Ebola-Helfer nicht abschrecken

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Die Quarantäneauflagen der US-Seuchenbehörde sorgen weiter für Wirbel. Nach neuen Richtlinien sollen nicht mehr alle Ebola-Helfer aus Afrika nach ihrer Ankunft in den USA isoliert werden. Die Art und Weise der Überwachung richtet sich danach, wie intensiv ihr Umgang mit den Patienten war.

US-Präsident Barack Obama versuchte die Lage zu beruhigen und sprach den Helfern seinen Dank aus: “Wegen der Entschlossenheit, des Könnens, der Hingabe und des Patriotismus solcher Leute bin ich zuversichtlich, dass wir Ebola eindämmen und schließlich auslöschen werden. Solange wir den Ausbruch in Westafrika nicht gestoppt haben, besteht in den kommenden Wochen und Monaten weiterhin die Möglichkeit einzelner Ebola-Fälle in Amerika.”

Die Diskussion ausgelöst hatte eine Krankenschwester, die gegen ihre Zwangsquarantäne klagt. Sie hatte für “Ärzte ohne Grenzen” in Sierra Leone Ebola-Patienten betreut und wurde nach ihrer Ankunft in einem Quarantänezelt am Flughafen Newark festgehalten. Nachdem alle Tests negativ waren und sie keine Symptome zeigte durfte sie zwar nach Hause zurückkehren – das Haus aber während der 21-tägigen Quarantänezeit weiter nicht verlassen. Diese strikte Auflage will sie jedoch nicht hinnehmen.