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US-Raumfrachter "Cygnus" explodiert beim Start

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US-Raumfrachter "Cygnus" explodiert beim Start

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Eine Rakete mit dem unbemannten privaten US-Raumfrachter “Cygnus” ist beim Start zur Internationalen Raumstation ISS explodiert. Die Ursache des Unfalls auf dem Weltraumbahnhof Wallops im US-Bundesstaat Virginia wird noch ermittelt. Es enstand ein erheblicher Sachschaden.

“Cygnus” hätte rund 2300 Kilogramm Vorräte und wissenschaftliches Material zur ISS bringen
sollen. Die NASA schloss auf einer Pressekonferenz jedoch jegliche Gefahr für die Besatzung der Internationalen Raumstation aus: “Die Raumstation ist auf diese Art von Vorfall vorbereitet. Es gibt ausreichend Versorgung an Bord der ISS für 4 bis 6 Monate für den Fall, dass ein Raumfrachter es nicht bis zur Station schafft. Das heißt, dass unsere Vorräte die sich bereits an Bord befinden, gut bis ins nächste Jahr hinein reichen”, so NASA-Manager Mike Suffredini.

Weiter hieß es, es habe weder Verletzte noch Tote bei der Explosion gegeben. Amateuraufnahmen zeigten das Unglück aus der Perspektive der vielen Menschen, die sich rund um den Weltraumbahnhof versammelt hatten, um den Abflug zu beobachten. Die Rakete stiegt zunächst wie geplant mit einem hellen Schweif gen Himmel, ging jedoch Sekunden später in einem riesigen Feuerball auf.

Close-up footage as NASA Antares rocket explodes seconds after takeoff