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Ebola-Epidemie: Internationale Hilfe für Westafrika

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Ebola-Epidemie: Internationale Hilfe für Westafrika

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Die internationale Hilfe im Kampf gegen Ebola in Westafrika nimmt weiter an Fahrt auf. Im Norden Liberias verteilt das World Food Programm der UN vermehrt Nahrungsmittel. Den Menschen wird es damit ermöglicht, zu Hause zu bleiben. So soll eine weitere Verbreitung des Virus verhindert werden.

Unterstützung gibt es auch für die Klinik von Margret Gieraths-Nimene. Die 63-jährige Deutsche lebt seit 30 Jahren in Liberia. Nachdem einer ihrer Mitarbeiter an Ebola starb, hat sie den Kampf gegen die Krankheit aufgenommen und kann nun eine spezielle Abteilung mit 44 Betten eröffnen: “Wir sind hier, um Patienten während der Ebola-Krise im Land zu behandeln, ihnen Medikamente zu geben und sie über Hygiene aufzuklären.”

Hygiene-Unterricht bieten auch britische Soldaten in Sierra Leone. Sie zeigen unter anderem das fachgerechte Anlegen von Schutzanzügen. Weitere Hilfe folgt: Am Donnerstag erreichte die RFA Angus das westafrikanische Land. An Bord des britischen Krankenhausschiffes sind neben Ärzten und Pflegekräften, unter anderem Nahrungsmittel, medizinisches Equipment, Helikopter und Pick Ups.