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Sixtinische Kapelle erstrahlt in neuem Licht

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Sixtinische Kapelle erstrahlt in neuem Licht

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Durch die Sixtinische Kapelle weht ein frischer Wind. 450 Jahre nach dem Tod Michelangelos und nach gut drei Jahren Arbeit wurde ein neues Beleuchtungs- und Lüftungssystem in Betrieb in genommen. Es soll die weltbekannten Fresken in voller Frische erstrahlen lassen und sie gleichzeitig vor dem Verfall schützen.

20 Jahre liegt die letzte Renovierung zurück. In der Zwischenzeit gerieten Experten zunehmend in Sorge um die Werke Michalangelos, Botticellis und anderer Meister, denen Staub und die teils stark schwankende Temperatur und Luftfeuchtigkeit zusetzen.

An manchen Tagen schreiten 20.000 Menschen durch den Raum, im dem auch der Papst gewählt wird, pro Jahr sind es rund sechs Millionen Besucher.

Die neue Lüftung soll Temperatur und Luftfeuchtigkeit relativ konstant halten, die Luftströme werden mit Hilfe von Kameras gezielt und automatisch eingestellt. 7000 LED-Lampen leuchten die Kapelle gleichmäßiger aus und heben einzelne Werke nicht mehr so stark hervor.

Dabei bleibt das ganze System selbst relativ unauffällig, so dass nichts den Blick auf die alten Meister trübt.