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Ukraine: Streit um Gaslieferungen schwelt weiter

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Ukraine: Streit um Gaslieferungen schwelt weiter

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Nach stundenlangen Verhandlungen im Gasstreit sind sich die Ukraine und Russland bei ihrem Treffen in Brüssel nicht einig gewprden.

Der russische Energieminister Alexander Nowak erklärte, Kiew habe bislang keine schriftlichen Garantien für die von Moskau geforderte Vorauszahlung für Gaslieferungen vorgelegt.

Die vermittelnde EU-Kommission und die Ukraine müssten sich in
bilateralen Gesprächen über Garantien aus Brüssel einigen.

Nowak sagte wörtlich: “Wenn es Geld gibt, gibt es Gas”

Auch der Chef des russischen Staatskonzerns Gazprom, Alexej Miller, nahm die Europäische Union in die Pflicht.

Miller machte deutlich, es werde kein weiteres Treffen und keine
Unterschrift geben, wenn sich die EU-Kommission und die Ukraine nicht über eine Garantie einig würden.

Strittig war zuletzt, wie die Ukraine die Summe von rund 1,6
Milliarden Dollar aufbringen soll, die Russland bis zum Jahresende
für Lieferungen verlangt.

Der deutsche EU-Energiekommissar Günther Oettinger hatte
sich zu Beginn der Beratungen am Mittwoch optimistisch gezeigt und von einem “hoffentlich letzten Dreiergespräch” gesprochen.