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Erdrutsch in Sri Lanka - Suche nach Verschütteten geht weiter

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Erdrutsch in Sri Lanka - Suche nach Verschütteten geht weiter

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Zwei Tage nach einem Erdrutsch in Sri Lanka rechnen Behörden mit bis zu 100 Opfern, die Bewohner des Dorfes Haldummulla gehen allerdings von mehr als 200 Toten aus. Nachdem die Rettungsarbeiten am Donnerstag wegen starken Regens unterbrochen werden mussten, verstärkten die Rettungskräfte am Freitag ihre Bemühungen. Das Militär setzte Suchmaschinen und Spürhunde ein.

Der Katastrophenminister erklärte jedoch, es gebe keine Hoffnung, weitere Überlebende zu finden.

Die verschüttete Siedlung liegt inmitten von Teeplantagen. Der sri-lankische Präsident Mahinda Rajapaksa besuchte die Region am Donnerstag und kündigte eine Untersuchung des Unglücks an. Aufgrund heftiger Regenfälle während der Monsunzeit hatten Behörden die Bewohner vor möglichen Erdrutschen gewarnt. Viele bereiteten sich darauf vor, ihre Häuser zu verlassen, als das Unglück passierte.

Experten warnten unterdessen vor weiteren Erdrutschen in der Region, die rund 200 Kilometer von der sri-lankischen Hauptstadt Colombo entfernt liegt.