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Halloween: "Unsere Ebola-Schutzanzüge und Masken sind alle weg"

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Halloween: "Unsere Ebola-Schutzanzüge und Masken sind alle weg"

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Wer will Ebola-Krankenschwester sein? Oder Ebola-Pfleger? 10.000e Amerikaner reißen sich darum – aber nur wenn kein Kranker in der Nähe ist.

Des Rätsels Lösung heißt Halloween. 75 Millionen Erwachsene verkleiden sich am 31. Oktober. Fast sechs Milliarden Euro lassen sie sich das schätzungsweise kosten. Und die Gruselshow schwappt seit Jahren nach Europa – Deutschland ist mit rund 200 Millionen Euro Umsatz dabei.

Kody Hadrick, Maskenhändlerin, Abracadabra, New York:

“Halloween hat in letzter Zeit vor allem die Erwachsenen gepackt. Ich habe gehört, dass jede Menge Tante Emma-Läden in der Branche ihre Kinder-Abteilungen zumachen, weil die nicht genug abwerfen.”

Was so richtig böse ist, kostet schon mal 450 Dollar – geliehen.

Mark Lakin, Kunde:

“Wenn man schon mitmacht, dann richtig.”

Sheldon Gayle, Kunde

“Solange man der Einzige damit ist, ist die Verkleidung gut. Letztes Jahr war ich eine schwangere Nonne. Wie geschmackvoll”.

“Dieses Jahr ist es Ebola”, sagt Lorenzo Caltagirone, Besitzer eines Ladens in Arlington County, Virginia (laut Washington Post). “Unsere Schutzanzüge und Masken sind alle weg.”

Kleiner Tipp in dem Fall: ISIL-Hinrichtungen sind im Kommen. Die Täter.

su mit Reuters