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Peschmerga erreichen Kobani

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Peschmerga erreichen Kobani

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Die irakischen Peschmerga-Kämpfer haben die umkämpfte Stadt Kobani erreicht. Mehrere Busse und Militärfahrzeuge hatten am Abend die türkische Stadt Suruc verlassen. Der Konvoi wurde von türkischen Soldaten eskortiert. Am Straßenrand jubelten Hunderte Kurden den Kämpfern zu.
Insgesamt 150 Peschmerga mit schweren Waffen sollen den Verteidigern von Kobani helfen, die Stadt gegen die Terrormiliz Islamischer Staat zu verteidigen.

Bei einem Treffen mit dem französischen Präsidenten in Paris versuchte der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan, einige Dinge aus seiner Sicht gerade zu rücken:

“Die internationalen Medien stellen es so dar, als würde die Türkei den IS unterstützen. Das ist sehr unfair. Wir haben den IS nie unterstützt. Wir bieten rund 1,6 Millionen Flüchtlingen Schutz.”

Die nordsyrische Grenzstadt Kobani ist praktisch zu einem Symbol im Kampf gegen den IS geworden.

Erst nach langem Zögern und intensivem Druck der USA hatte sich die Türkei bereit erklärt, die irakischen Kurden-Kämpfer über ihre Grenze nach Syrien reisen zu lassen.

Eine von den USA angeführte westliche Koalition hat zudem ihre Luftangriffe gegen die Islamisten in der Stadt verstärkt.