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Peschmerga an der Frontlinie im Nordirak - IS-Milizen bekommen immer mehr Zulauf aus dem Ausland

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Peschmerga an der Frontlinie im Nordirak - IS-Milizen bekommen immer mehr Zulauf aus dem Ausland

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Während sich die Augen der Weltöffentlichkeit auf Kobani richten kämpfen kurdische Truppen auch im Nordirak weiter gegen die Milizen des “Islamischen Staat”. euronews hat die Peschmerga in Makhmour besucht. Sie haben die zwischen Erbil und Kirkuk gelegene Stadt im August von den IS-Milizen zurückerobert und verteidigen seitdem die Frontlinie.

Die Stellungen der Islamisten liegen nur wenige Kilometer entfernt. Den Peschmerga zufolge greifen sie mit Scharfschützen und Granaten an. Es braucht mehr Waffen, um den Feind zu schlagen, so der kurdische Kämpfer Raeed Thaer: “Wir brauchen Waffen, mit denen wir gegen Panzer kämpfen können. Wir fordern die internationale Gemeinschaft auf zu helfen, denn wir opfern uns in diesem Kampf gegen den Terror für andere Länder.”

Während Deutschland erwägt, im Nordirak bei der Ausbildung von Streitkräften zu helfen, haben die IS-Milizen immer mehr Zulauf von Kämpfern aus dem Ausland. Einem Bericht der UN zufolge seien bereits 15.000 Männer und Frauen in den Dschihad in den Irak und Syrien gezogen, dies berichtet unter anderem der britische Telegraph. Dieses Ausmaß sei beispiellos.