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Kampf um Kobani: Kurden stolz auf Solidarität


Syrien

Kampf um Kobani: Kurden stolz auf Solidarität

Im Kampf gegen die IS-Milizen in der nordsyrischen Stadt Kobani haben die kurdischen Kämpfer ihre Stellungen bezogen. Sie positionierten sich zusammen mit Kämpfern der oppositionellen Freien Syrischen Armee. Die Kurden hatten am Freitag lang ersehnte
Unterstützung von Peschmerga aus dem Nordirak erhalten.

Der Präsident der Autonomen Region Kurdistan im Irak, Masud Barzani, hatte erklärt, bei Bedarf mehr Kämpfer zu schicken. In der Hauptstadt Erbil ist man stolz auf die kurdische Solidarität: “Endlich gibt es gute Nachrichten von unserer Regierung”, so der Kurde Ibrahim Aziz. “Wir sind zufrieden mit der Entscheidung, dass Peschmerga nach Kobani geschickt wurden. Das ist eine sehr gute Maßnahme und wir sind bereit, auch dort hin zu gehen. Ich persönlich wäre bereit, das ganze Jahr dort zu kämpfen.”

“Ich bin stolz auf diese Entscheidung”, sagt auch Najat Hassan aus Erbil. “Die Kurden kämpfen jetzt für das Wohl der ganzen Welt, denn IS ist eine internationale terroristische Gruppe, die die ganze Welt bedroht und bekämpft, nicht nur die Kurden.”

Dazu euronews-Korrespondent Mohammed Shaikhibrahim aus Erbil: “Die Angriffe der IS-Milizen gegen Kobani haben erheblich zur Vereinigung der Kurden beigetragen. Die Bürger hier sagen, dass sie einer Nation angehören, auch wenn sie an verschiedenen Orten leben.”

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