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Ukraine: Hoffnung an der Front

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Ukraine: Hoffnung an der Front

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Euronews-Reporter Sergio Cantone ist von bewaffneten, pro-russischen Milizen in das Dorf Staro Michailska an der Front gebracht worden. Immer noch wird hier gekämpft. Seit drei Monaten gibt es keinen Strom mehr, kein Gas. Die Schulen sind zu.

Auf einen Dialog der verfeindeten Parteien hoffen sie, der es ihnen ermöglicht, wieder in ihren Alltag zurückzufinden, den Wiederaufbau zu beginnen. Elena meint: “Vielleicht wird unsere Region jetzt nach den Wahlen endlich von allen als unabhängig anerkannt. Dann könnten wir auch offiziell Hilfe bekommen.” Mit Kohle und Holz wird jetzt geheizt. Ihr Sohn wartet darauf, dass endlich die Schule wieder los geht. Vater Wadim von der orthodoxen Kirche Sviato Pokkrovsky meint, die meisten hier hätten nichts dagegen, zu Russland zu gehören. Aber eigentlich wollten alle jetzt nur noch eines, dass wieder Frieden einkehre.