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8.000 Ballons erinnern an deutsch-deutsche Grenze in Berlin

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8.000 Ballons erinnern an deutsch-deutsche Grenze in Berlin

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Ein Projekt mit dem Namen “Lichtgrenze” wird den Himmel über Berlin am kommenden Jubiläumswochenende erleuchten. Dazu werden bis zu 8.000 mit Helium gefüllte weiße Luftballons entlang des ehemaligen Mauerverlaufs auf Stelen montiert. Als Erinnerung an den Mauerfall vor 25 Jahren soll die 15km lange “Lichtgrenze” am Samstag in die Lüfte steigen.

Die Lichtinstallation wird als „Symbol der Hoffnung für eine Welt ohne Mauern“ inszeniert. Die Luftballons sind ein Projekt der Berliner Künstler Christopher und Marc Bauder. Ein großer Teil der manuellen Arbeit wird in diesem Atelier realisiert, das vor allem Menschen mit Behinderung beschäftigt.

Christopher Bauder: “Ja, also, die Mauer, das war ein massives Bauwerk, monströs, groß, lang, hoch, schwer, aus hartem Material und wir möchten dem etwas entgegenstellen, was zwar diese Dimension noch einmal klarmacht in der Stadt, also auch diese architektonische Größe, aber was doch eben aus ganz leichtem Material, Luft, Licht besteht und am Ende eben auch locker und leicht davon schwebt und das Ganze die Narbe wieder heilen lässt, sozusagen.”

Die Künstlerbrüder hatten bereits 2009 zum 20-jährigen Jahrestag des Mauerfalls die Idee zu dieser Lichtinstallation. Jetzt freuen sie sich, dass sie in diesem Jahr umgesetzt wird.

Ab dem 7. November können die leuchtenden Ballons bewundert werden.