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Abstimmung über Obamas Zukunft: Amerikaner gehen zu den Zwischenwahlen

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Abstimmung über Obamas Zukunft: Amerikaner gehen zu den Zwischenwahlen

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Beobachter prophezeien eine Wahlbeteiligung von nur 40 Prozent, doch in einigen Bundesstaaten bildeten sich schon am frühen Dienstagmorgen Schlangen, die Erwartungen wurden teilweise übertroffen.

Bei den Zwischenwahlen in den USA werden 36 Senatoren-, 36 Gouverneurs- und alle 435 Repräsentantensitze neu besetzt.

Weil das Unterhaus fest in republikanischer Hand bleiben dürfte, liegt das Augenmerk vor allem auf der Wahl der Senatoren. Eine Verschiebung von nur sechs Sitzen würde den Verlust der Senatsmehrheit für Barack Obamas Demokraten bedeuten.

Projektionen halten das für möglich, schuld daran sind auch Obamas schlechte Umfragewerte von rund 40 Prozent. Im Wahlkampf warfen ihm die Republikaner unter anderem vor, in der Außenpolitik zu zögerlich zu sein.

Bis Montag lieferten sich Demokraten und Republikaner einen harten Kampf in den als Wackelkandidaten geltenden Bundesstaaten.

Denn diese Zwischenwahl, soviel steht fest, ist auch ein indirektes Vertrauensvotum für Barack Obamas Regierung und wird ihre Handlungsfähigkeit in den kommenden zwei Jahren maßgeblich bestimmen.