Eilmeldung

Eilmeldung

Aschura-Feiern im Irak ohne Zwischenfälle

Sie lesen gerade:

Aschura-Feiern im Irak ohne Zwischenfälle

Schriftgrösse Aa Aa

Unter starken Sicherheitsvorkehrungen haben die im Irak die Aschura-Feiern ihren Höhepunkt erreicht. Mehrere zehntausend Schiiten zogen zum Imam-Hussain-Schrein in der heiligen Stadt Kerbala. Viele geißelten sich, um ihre Anteilnahme am Martyrium des Dritten Imams zu demonstrieren.

Nicht nur in Kerbala, sondern auch in vielen anderen Städten des Irak beteiligten sich insgesamt mehr als eine Million Schiiten an den Aschura-Umzügen.

In Sulaimaniyya, in der relativen Sicherheit Irakisch-Kurdistans, gedachten viele irakische Schiiten, die vor den Dschihadisten des IS geflohen waren, des Tods ihres Imam Hussain in der Schlacht von Kerbala im Jahre 680.

Die Aschura-Feierlichkeiten verliefen ohne größere Zwischenfälle. In der Vergangenheit gab es immer wieder Anschläge auf schiitische Pilger in Kerbela.

Für die radikalen sunnitischen Dschihadisten vom IS sind Schiiten ungläubige Götzendiener, die den Tod verdienen.

Weiterführender Link

religion ORF.at: Lexikon der Religionen: Aschura